Heutzutage können derart geschädigte Zähne mit Hilfe von Veneers versorgt werden. Zwar müssen vor dem Anbringen von Veneers die Zähne ebenfalls vorbehandelt werden, doch hier reicht es aus, wenn in dem Bereich in dem die Veneers aufgebracht werden sollen nur minimal Zahnschmelz abgetragen wird.

 

Was genau sind Veneers und woraus bestehen sie?

Veneers werden im zahntechnischen Labor gefertigt und sind hauchdünne, etwa 0,5 mm starke Verblendschalen aus Keramik. Mit Hilfe einer speziellen Klebetechnik werden Veneers insbesondere im sichtbaren Bereich der Frontzähne auf die vorbehandelten Zahnoberflächen aufgebracht.

Der für Veneers verwendete Werkstoff Keramik bietet gleich mehrere Vorteile. So kann damit die natürliche Zahnfarbe sehr gut nachgebildet werden, wodurch ein Unterschied zu den nicht verblendeten Zähnen kaum feststellbar ist. Außerdem ist der Werkstoff Keramik farbbeständig, so dass selbst nach Jahren keine farblichen Veränderungen der Veneers auftreten. Darüber hinaus bietet Keramik eine sehr hohe, mit den natürlichen Zähnen durchaus vergleichbare Abriebfestigkeit, was die Haltbarkeit und damit die Lebensdauer der Veneers positiv beeinflusst. Zu guter Letzt bietet Keramik aufgrund seiner sehr glatten Oberfläche auch der Ablagerung von Zahnbelag wenig Chance. Mit Veneers versorgte Zähne sind wie die natürlichen Zähne regelmäßig und gründlich zu pflegen, bedürfen aber keiner speziellen Behandlung.